WAS IST EIN ZAHNIMPLANTAT?

Ein Zahnimplantat ist ein in den Kieferknochen eingesetztes „alloplastisches Konfektionsteil“ (Implantat). Das Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit der Insertion (Einsetzen) von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst, wird als Implantologie bezeichnet. Durch ihre Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion künstlicher Zahnwurzeln. Hierzu werden sie entweder mittels Schraubgewinde in den Kieferknochen eingedreht oder eingesteckt. Sie verbinden sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, äußerst belastungsfähigen Trägereinheit (Osseointegration).


Von der Implantatform hängt die chirurgische Insertionstechnik ab. Aus der Gestalt des Abutments, des aus dem Kieferknochen herausragenden Implantatteils, resultiert die Anfertigung der Suprakonstruktion, des auf den Implantaten einzugliedernden Zahnersatzes. Zahnimplantate bestehen seit den 1980er Jahren üblicherweise aus Titan, aber auch aus keramischen Materialien oder Kunststoff (PEEK).

INDIKATIONEN (ANWENDUNGSGEBIETE)

Die Indikation für ein Cerec-Inlay stellt sich zum einen durch den Zerstörungsgrad eines Zahns, zum anderen trägt der Wunsch des Patienten nach einer dauer-haften, hochwertigen und ästhetischen Versorgung dazu bei. Auch Unverträglichkeiten gegen andere Füllungsmaterialien können zur Auswahl einer Keramikver-sorgung führen.

WAS IST IMPLANTOLOGIE?

Die Implantologie ist die Lehre vom Einsetzen körperfremder Materialien mit dem Ziel der verträglichen Einheilung in den Körper.
Ein Implantologe ist ein spezialisierter Zahnarzt, Oralchirurg oder Kieferchirurg, der auf das Einsetzen von Zahnimplantaten spezialisiert ist.
Die Implantologie ermöglicht eine perfekte Imitation von frühzeitig verloren gegangen Zähnen oder schafft eine gute Voraussetzung für einen optimalen Halt der Zahnprothese als festsitzender Zahnersatz.
Unter Implantologie versteht man beim Zahnarzt das Einsetzen von künstlichen Zahnwurzeln die anstelle fehlender Zähne in den Kieferknochen „eingepflanzt“ werden. Implantate bestehen aus gewebefreundlichem Material wie Titan oder Keramik, das vom Kieferknochen im Normalfall gut angenommen wird.
Der anatomische Unterschied zwischen dem natürlichen Zahn und dem Zahnimplantat ist, dass der Zahn durch Kollagenfasern zwischen Zahnwurzel und Knochen befestigt ist, und dass das Zahnimplantat beim Zahnfleisch lockerer anliegt was bei einer Entzündung das ausheilen wegen den biologischen Voraussetzungen weniger begünstigt. Der gesamte Komplex beim natürlichen Zahn mit der Anheftung vom Zahnfleisch an den Zahnhals hat eine faserige Struktur, die man Zahnhalteapparat nennt. Damit ist das Zahnbett beim natürlichen Zahn besser gegen Angriffe geschützt, als beim Zahnimplantat, weshalb die Implantatpflege sehr wichtig ist.

ZAHNIMPLANTAT UND SCHMERZEN?

Die Implantologie ist die Lehre vom Einsetzen körperfremder Materialien mit dem Ziel der verträglichen Einheilung in den Körper.
Ein bis zwei Tage nach der Implantation können leichte Beschwerden auftreten. Sie werden in diesem Intervall mit entsprechender Schmerzmedikation behandelt. Außerdem ist regelmäßiges Kühlen wichtig, um übermäßigen Schwellungen entgegenzuwirken und auch durch die Kälte den Schmerz zu lindern. Dann sollte der Schmerz abklingen. Passiert dies nicht, muss unbedingt erneut der behandelnde Implantologe aufgesucht werden, der dann nach der eigentlichen Ursache forscht. Der Schmerz ist möglicherweise nur das Symptom des eigentlichen, tiefgreifenderen Problem. Hier reicht eine einfache Schmerzbehandlung nicht aus.